Kunst bringt junge Menschen zusammen-Langenfelder Teilnehmerinnen blicken auf erfolgreiches Kunstcamp zurück
Okt.202026Eine Ausstellung im Foyer der ersten Etage des Rathauses erinnert an das erfolgreiche internationale Youth Art Camp, das in diesem Sommer bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde. Zu sehen sind über dreißig Kunstwerke, die in diesem Sommer im Rahmen des internationalen Youth Art Camp geschaffen wurden. Bereits zum dritten Mal hatten dazu~ das Partnerschaftskomitee mit seinem Förderverein und der Kunstverein Langenfeld e.V. eingeladen. Insgesamt achtzehn Jugendliche aus Langenfeld und seinen Partnerstädten haben unter professioneller Anleitung der Künstlermitglieder des Kunstvereins eine Woche lang künstlerisch gearbeitet und gemeinsame Freizeit gestaltet.
„Mit den Jugendlichen aus den anderen Ländern stehe ich immer noch in Verbindung“, sagt Finnja begeistert, man sei gleich schnell gut in Kontakt gekommen, die Woche sei ein wirklich beeindruckendes Erlebnis gewesen. Dass die Verkehrssprache Englisch war, sei kein Problem. Notfalls habe man sich mit „Händen und Füßen“ verständigt, erläutet Madita, die ebenfalls mit dabei war. „Wir haben wirklich viel gelernt, die Künstler haben tolle Tipps gegeben“, betont sie und hebt den Workshop Graffiti besonders hervor, das sei eine Technik, die bei Jugendlichen sehr beliebt ist.
Große Anerkennung erhielten die beiden Jugendlichen vom ersten Beigeordneten Christian
Benzrath, der den abwesenden Bürgermeister vertrat und sich vom Youth Art Camp berichten ließ. „Das sind wirklich tolle Ergebnisse“, lobte er, man spüre, dass hier engagierte und talentierte Jugendliche gearbeitet haben“. Er verwies darauf, dass Mitarbeiter des Rathauses ebenso wie die Mitglieder des Stadtrates täglich durch dieses Foyer gehen und somit die Ausstellung bewundern können. Das Projekt sei ein wichtiges Zeichen für Verständigung und ein geeintes Europa.
In vier Workshops entstanden Acrylbilder zu Abstraktion, Sucrelaismus und Pop Art, druckgarfische Werke sowie Graffitis auf Großplakatwänden. Die hierbei entstandenen Werke sind als Fotodokument ebenfalls in der Ausstellung zu sehen, Detlef Jakobs vom Partnerschaftskomitee dankte den vielen Unterstützern des Projektes und auch für die Ermöglichung einer Tagesreise in das EU-Parlament nach Brüssel, dass der Langenfelder Europaabgeordnete Moritz Körner ermöglicht hatte.
Kunst fördere Verständigung und Toleranz, das sei in dieser Woche immer zu spüren gewesen, so Beate Dmdey-Fehlau, Kuratorin des Kunstvereins, Ihr Dank galt dem Ortsverband des DRK sowie der Prismaschule und des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Sie hatten das Projekt maßgeblich unterstützt, nachdem Râume im Kulturzentrum kurzfristig nicht mehr zur Verfügung gestellt wurden. Petra Jakob, Mitglied des Kulturausschusses im Rat der Stadt Langenfeld, zeigte große Anerkennung für das Engagement der Beteiligten und versprach, dem Kulturausschuss einen Rundgang durch die Ausstellung vorzuschlagen.
Die Ausstellung ist zu den Geschäftszeiten des Rathauses geöffnet bis zum 16. November 2026
Aktualisiert am 19. Oktober 2026
