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Pressemeldung

Geschichte Wasserburg Haus Graven

Aktualisiert am: 20.April 2026

Geschichte Wasserburg Haus Graven

Die Wasserburg Haus Graven ist eines der bedeutendsten historischen Wahrzeichen von Langenfeld (Rheinland). Sie liegt idyllisch im Stadtteil Wiescheid und blickt auf eine über 700-jährige Geschichte zurück.

Die Ursprünge (ca. 1300)

Die Burg wurde vermutlich um das Jahr 1300 errichtet. Sie gilt als Nachfolgebau der etwa 800 Meter nördlich gelegenen „Motte Schwanenmühle“ (einer Turmhügelburg), die den steigenden repräsentativen Ansprüchen des Adels nicht mehr genügte.

• Namensgebung: Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Wort „Graben“ ab.

• Erste Erwähnung: 1326 taucht ein „Adolf vamme Graven“ erstmals in Urkunden auf. 1341 wurde die Burg offiziell als Lehen an Adolf von Graven durch den Kölner Erzbischof vergeben.

Zerstörung und Wiederaufbau (17. Jahrhundert)

Wie viele Anlagen in der Region blieb auch Haus Graven nicht von Kriegen verschont:

• Der Dreißigjährige Krieg: Die ursprüngliche Burg wurde während dieses Krieges (1618–1648) weitgehend zerstört.

• Heutige Form: Das, was wir heute sehen, ist im Wesentlichen die 1656 wiederaufgebaute Vorburg. Conrad Gumprecht von Aldenbrück (genannt Velbrück) ließ die Anlage in ihrer charakteristischen U-Form aus Backsteinen neu errichten.

• Das verschwundene Herrenhaus: Einst gab es ein separates, prächtiges Herrenhaus mit sechs Türmen. Dieses wurde jedoch um 1790 wegen Baufälligkeit abgerissen.

Besitzerwechsel und Dornröschenschlaf

Über die Jahrhunderte wechselten die Besitzer durch Heirat oder Erbgang:

• Familie von Mirbach-Harff: Ab 1769 war die Burg über 200 Jahre lang im Besitz dieser Adelsfamilie.

• Privatbesitz & Sanierung: 1974 erwarb der Innenarchitekt Ewald Kröner die Burg und nutzte sie als Atelier. In den 1990er Jahren wurde die Anlage von privaten Nachfolgern aufwendig saniert und zu Wohnzwecken umgebaut.

Haus Graven heute: Kultur & Klimaschutz

Lange Zeit war die Burg für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, was sich erst im letzten Jahrzehnt änderte:

• 2010: Die Stadt Langenfeld mietete die Burg an, und der Förderverein „Wasserburg Haus Graven e.V.“ begann, sie mit Leben zu füllen (Konzerte, Ausstellungen, Märkte).

• 2020: Ein Meilenstein – die Stadt Langenfeld kaufte die Wasserburg für rund 600.000 Euro.

• Aktuelle Nutzung: Heute wird die Burg von der Stiftung Haus Graven gGmbH betrieben. Sie dient als:

• Kulturzentrum (Konzerte, Lesungen, Trauungen).

• Bildungsstätte für Umwelt- und Klimaschutz.

• Ausflugsziel mit Burgcafé für Wanderer und Radfahrer im Neanderland.

Bildnachweis ©Lfelder
Tim
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