Drei Tage lang herrschte letzte Woche Ausnahmezustand an der Kopernikus-Realschule die Schule feierte Jubiläum. Schon sechzig Jahre bereichert sie nun die Langenfelder Schullandschaft. Diesen Anlass feierte die KOP mit zwei Projekttagen und anschließendem Jubiläumsfest am letzten Samstag. Viele ehemalige Kopernikus Schülerinnen und Schüler, sogar auch aus den ersten Schuljahren, und auch ehemalige Lehrkräfte nutzen die Gelegenheit, sich die Projekte, Aufführungen und natürlich die eigene alte Schule anzusehen sowie alte Freunde und Freundinnen sowie Lehrerinnen und Lehrer wiederzusehen, in alten Fotos zu stöbern und in Erinnerungen zu schwelgen. In rund 24 Projekten unter dem Motto Erfahrung trifft Innovation hatten die Schüler und Schülerinnen Präsentationen, Aufführungen, Mitmachaktionen und kleine Geschenke für das Fest vorbereitet. Die Projekte umfassten viele Schulfächer: Beispielsweise in der Chemie kreierten Schülerinnen und Schüler in einem Upcycling Projekt aus alten Kerzen neue. Beim Projekt Escape-Room mussten Fragen rund um die Schule beantwortet werden. In einer Selfie-Rallye wurde die Zahl 60 fotografisch in Szene gesetzt. Im Projekt Kunst der 60er Jahre verpackten Schülerinnen und Schüler Gegenstände à la Christo oder zeichneten wie Lichtenstein in Pop Art. Auch die sportlichen Projekte beschäftigten sich mit der 60: So gab es eine Kostprobe des Sportunterrichts der 60er Jahre und heutiger Trendsportarten wie Padel oder American Football. „Die Aktionen und Angebote sind bei den Ehemaligen, Eltern und Schülerinnen und Schülern der aktuellen Jahrgänge sehr gut angekommen, da die Angebote interessant und vielfältig waren“, erklärt Frank Theis, Schulleiter der Kopernikus-Realschule. „Neben der ehemaligen Schulleiterin Sigrid Scheibe, die bis 2010 die Schule führte, kamen auch andere „Prominente“ aus Politik und Verwaltung. Einige haben sogar ein eigenes Graffito angefertigt. Insgesamt ein sehr gelungenes Jubiläumsfest, das uns auf die nächsten 60 Jahre positiv schauen lässt.“
Info:
Die Kopernikus-Realschule nahm am 22.4.1965 als zweite Realschule in Langenfeld den Betrieb auf mit nur zwei Zügen und 340 Schülerinnen und Schülern. Heute ist sie die einzige Realschule am Ort und erfreut sich regem Zulauf. Diskutiert wurde kürzlich noch, ob die Realschule ihre Zügigkeit dauerhaft auf fünf Züge erhöhen soll. Die Schule führt seit 2006 das Siegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ und ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.