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Bildnachweis ©Stadtarchiv Langenfeld: Bernhard Meyer, 3. von rechts. Noch durfte Bernhard Meyer in den Reihen des Immigrather Turnvereins ITV mitturnen!
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Bildnachweis ©Stadtarchiv Langenfeld: Bernhard Meyer, 3. von rechts. Noch durfte Bernhard Meyer in den Reihen des Immigrather Turnvereins ITV mitturnen!
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Langenfelder Stolpersteine – Warum wurden in unserer Heimatstadt Stolpersteine verlegt und wer waren die Menschen, an die sie erinnern sollen?

Aktualisiert am: 05.Mai 2023
/
geschrieben von Tim

Der Verein KULTURGUT e.V., der sich für Denkmalschutz und Langenfelder Stadtgeschichte einsetzt, freut sich über das große Interesse an diesem Thema. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr lädt er alle interessierten Personen ab 16 Jahren zu einem entsprechenden Vortrag ein. Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Zahl der Teilnehmenden ist aber begrenzt, daher wird aus organisatorischen Gründen um Anmeldung unter info@kulturgut-langenfeld.de oder telefonisch unter 02173/1015589 gebeten.

Mit der Darstellung der Geschichte der Stolpersteine in Langenfeld beginnt der Vortrag von Günter Schmitz am 11. Mai 2023 um 19:00 Uhr im DRK-Treffpunkt Lebenslust, Jahnstraße 26 in Langenfeld.

Schmitz stellt in seinem Vortrag die Lebensgeschichten der 15 jüdischen Bürger vor und ergänzt sie durch Fotos und Dokumente, die er im Laufe der letzten 30 Jahre durch eigene Forschung oder durch Leihgaben der Angehörigen der Opfer zusammengetragen hat.

Die in Langenfeld verlegten Stolpersteine sind den jüdischen Bürgern gewidmet, die in die Vernichtungslager im Osten deportiert worden sind. Unter ihnen waren Kinder, Jugendliche und auch hochbetagte und kranke Menschen.

Günter Schmitz: „Es waren Bürger unserer Gemeinde, die unter den Augen aller entrechtet und bedrängt, verdrängt, misshandelt und schließlich deportiert wurden.“

Die Stolpersteine sollen helfen, Erinnerungen zu bewahren und dem Vergessen zu wehren und dazu beitragen, dass nach der Vernichtung der jüdischen Einwohner und des jüdischen Lebens nicht auch noch die Erinnerung daran erlischt.

„Die Ereignisse zwischen 1933 und 1945, die scheinbar allgegenwärtig in den Medien sind, stoßen nach wie vor, wenn sie in der eigenen Stadt „verortet“ werden sollen, keineswegs auf allgemeinen Konsens“.

Auch die Initiatoren der ersten Stolperstein-Initiative in Langenfeld fanden eine vielfältige Gemengelage von Meinungen und Argumenten, Gefühlen und Befürchtungen vor.

Erst nach kontroversen und zum Teil emotionalen Diskussionen beschloss der Rat der Stadt Langenfeld im Jahre 2003 die Verlegung von Stolpersteinen für die 15 aus Langenfeld deportierten jüdischen Bürger.

Langenfelder Stolpersteine – Warum wurden in unserer Heimatstadt Stolpersteine verlegt und wer waren die Menschen, an die sie erinnern sollen? 1
Bildnachweis © Stadtarchiv Langenfeld: Bernhard Meyer, 3. von rechts. Noch durfte Bernhard Meyer in den Reihen des Immigrather Turnvereins ITV mitturnen!
Bildnachweis ©Stadtarchiv Langenfeld: Bernhard Meyer, 3. von rechts. Noch durfte Bernhard Meyer in den Reihen des Immigrather Turnvereins ITV mitturnen!

Bei externen Beiträgen: Texte & Bilder sind vom Autor dieses Beitrags. Die Redaktion hat diesen Inhalt nur geprüft, jedoch nicht verändert. Alle Fragen zu diesem Thema solltet Ihr direkt an den Autor senden. 

Weitere Infos jetzt hier:

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Hier wurden wir vom Inhaber eingeladen. In Freizeitpark, Zoo oder Erlebnis erhalten wir für Berichterstattungen oft Freikarten. Wir kennzeichnen dies mit diesem Hinweis. Einige Unterkünfte haben uns ebenfalls eingeladen. Hier erhalten wir dann meistens eine kostenlose Übernachtung inkl. Frühstück und wenn ein Restaurant vorhanden ist auch manchmal ein Abendessen. Die Eindrücke die wir dabei sammeln geben wir so wieder, wie wir sie empfunden haben. Oft entwickeln sich Gespräche mit den Gastgebern und diese sind oft auch dankbar für unsere Hinweise bezüglich Verbesserungen. Wir berichten stets unabhängig, authentisch und auch eine Einladung beeinflusst unsere Meinung nicht.
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